Echo aus der Ferne.

Porträts über Menschen in Basel, die ihre Heimat verlassen mussten.

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Anastasiia wurde in Luzk geboren, einer schönen, sauberen und stimmungsvollen Stadt in der Westukraine. Dort verbrachte sie ihre gesamte Kindheit und Jugend. Später zog sie mit ihrer Tochter nach Kiew, wo sie über sieben Jahre lebte bis der Krieg alles veränderte. Sie floh in die Schweiz.

«Es war unerträglich, Tag und Nacht in Kellern zu schlafen, ohne Heizung, ohne Strom. Viele haben ihre Familien, ihre Häuser oder ihre Arbeit verloren. Trotzdem erleben wir jeden Tag grosse Solidarität. Meine Tochter hatte mich schon lange gedrängt, zu gehen und alles hinter mir zu lassen. Aber ich brachte es einfach nicht fertig, die Heimat zu verlassen. Irgendwann nahm ich den Transportkorb mit meiner Katze Notka und wir machten uns auf den Weg nach draussen.»

Anastasiia lebt heute in Basel. Sie lernt Deutsch und möchte wieder als Journalistin arbeiten. Die Schweiz bedeutet für sie Sicherheit, doch ihre Erinnerungen bleiben.

Ukrainische Frau
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Ukrainische Frau mit einer Katze auf dem Rücken
Smartphone mit Kriegsbildern drauf
Thomas Rauch Echos aus der Ferne